50%-Resultat in der 4. Runde der SMM (ohne NLA und NLB)

In der vierten Runde der SMM konnten die Mannschaften der SG Winterthur wieder mehr Punkte holen als noch in der 3. Runde. Während die ersten beiden Mannschaften ihre Wettkämpfe erst am 10. Juni spielen, kehrte die dritte Mannschaft in der 1. Liga (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) wieder zum Erfolg zurück und gewann gegen das nominell schwächer besetzte Bodan 2 deutlich mit 6.5:1.5. Sie konnte sich in der Tabelle damit auf dem zweiten Platz als erster Verfolger von Gligoric etablieren.

In der 2. Liga blieb unsere vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) auch in der 4. Runde ungeschlagen und kam gegen das stark besetzte Aadorf zu einem mehr als verdienten 3:3-Unentschieden. Sechs Punkte nach vier Runden sind eine ausgezeichnete Ausbeute für eine Mannschaft, von welcher erwartet wurde, dass sie gegen den Abstieg kämpfen muss, allerdings bleibt es in der Gruppe sowohl gegen vorne als auch gegen hinten ziemlich eng.  Die ebenfalls in der 2. Liga engagierte fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) unterlag dem nominell überlegenen Réti 4 trotz einem starken Wettkampf mit 2:4. Chancen auf einen Punktgewinn waren vorhanden, konnten aber leider nicht genutzt werden. Diese Niederlage war gleichbedeutend mit der ersten Niederlage in der 2. Liga überhaupt in dieser Saison, und dies ich achten Wettkampf!

In der 3. Liga kam unserer sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) zu einem mindestens in dieser Höhe doch etwas überraschenden 6:0-Kantersieg gegen Wollishofen 4. In der Tabelle konnte die abstiegsgefährdete Mannschaft dank dieses Sieges einen grossen Schritt nach vorne machen. Unsere siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) traf abermals auf einen stärkeren Gegner und unterlag Schaffhausen/Munot 2 mit 2:4, was im vierten Wettkampf die vierte Niederlage bedeutete. Da es in dieser Gruppe aber keinen Absteiger gibt, muss sie sich keinen Abstiegssorgen hingeben. Unsere achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) war in der 4. Runde spielfrei. Alle Einzelresultate finden sich wie immer in der Rubrik SMM. Diese werden nach dem 10. Juni mit den Resultaten unserer ersten beiden Mannschaften ergänzt.

Bescheidene Ausbeute in der 3. Runde der SMM

In der dritten Runde der SMM blieben für die Mannschaften der SG Winterthur Punkte rar. Nur ein Sieg und zwei Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber. Wegen der Schulferien stand die Runde auch aus personeller Sicht unter einem schlechten Stern. So konnten wir nicht immer in nominell bester Besetzung antreten, wobei in der 3. Liga sogar Spieler fehlten.

Die erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) musste im NLA-Spitzenkampf in Luzern ohne Spitzenspieler Harikrishna Pentala antreten. Bei ausgeglichener Ausgangslage entwickelte sich der Wettkampf aus Winterthurer Sicht gut, allerdings zeigte sich je länger je mehr, dass es uns nicht gelang, unsere Chancen wahrzunehmen. So sahen wir uns plötzlich mit einem Rückstand konfrontiert, der Florian Jenni in der allerletzten Partie nach sieben Stunden Spielzeit mit einem Sieg über IM Atlas noch ausgleichen konnte. Am Schluss müssen wir mit dem Mannschaftspunkt zufrieden sein, zumal wir dank eines Punktverlustes der SG Zürich gegen Réti die Tabellenspitze in der NLA verteidigen konnten (Genf konnte nach Einzelpunkten zu uns aufschliessen).

Die zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) hatte in der NLB im Auswärtsspiel in Solothurn eine schwierige Aufgabe. Sie spielte allerdings gut und kämpfte hartnäckig, was aber leider trotzdem zu nichts Zählbarem reichte. Es resultierte nämlich eine knappe 3.5:4.5-Niederlage. In der nächsten Runde dürfte das punkten gegen den NLA-Absteiger Bodan auch nicht einfach werden. Trotzdem müssen wir natürlich versuchen, wenn auch immer möglich Punkte mitzunehmen.

Nach einem tollen Saisonstart traf die dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) in der 1. Liga auf das Spitzenteam von Gligoric. Obwohl ein schwieriger Wettkampf erwartet wurde, rechnete sich die Mannschaft Chancen aus. Gligoric gelang es dann aber, mit einer ausserordentlich starken Besetzung und einem ELO-Durchschnitt von knapp 2260 Elo zu überraschen. Mit GM Vovk aus der Ukraine kam ein Spieler über 2600 Elo zum Einsatz. Entsprechend gewann Gligoric dann auch standesgemäss mit 5.5:2.5. Unserem Team gelang es allerdings, einen guten Wettkampf zu zeigen, und die Favoriten von Gligoric mindestens zwischendurch ziemlich nervös zu machen.

In der 2. Liga läuft es weiterhin ausgezeichnet, sind doch nach drei Runden beide Teams noch ohne Niederlage. Die vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) kam in Flawil zu einem tollen 4:2-Sieg und hat nun bereits fünf Mannschaftspunkte auf dem Konto. Die fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) kam gegen Baden 2 zu einem 3:3-Unentschieden. Die Besetzung des Gegners war allerdings für 2. Liga-Verhältnisse unterirdisch, dazu reiste Baden nur zu fünft an. Ein Sieg wäre unter diesen Umständen Pflicht gewesen. In der Endabrechnung bleibt ein Punkt aber ein Punkt, und immerhin hat die Mannschaft nach drei Runden bereits vier solcher Mannschaftspunkte auf dem Konto.

In der 3. Liga taten sich unsere Teams auch in der dritten Runde schwer, wobei sie dieses Mal zusätzlich unter einem Mangel an Spielern litten. Die sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) unterlag mit einem Spieler weniger Réti 5 mit 2.5:3.5, eine schmerzhafte Niederlage gegen einen Gegner, gegen welchen vollzählig möglicherweise mehr dringelegen wäre. Die siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) unterlag auswärts Romanshorn 1 mit 1:5 und auch die achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) verlor in Gonzen mit dem gleichen Resultat, musste allerdings zum wiederholten Male gegen einen deutlich stärkeren Gegner antreten.

Alle Details zu den Wettkämpfen der dritten Runde und alle Einzelresultate finden sich in der Rubrik SMM.

Erste Mannschaft mit zweitem 7:1-Kantersieg in der NLA

Die erste Mannschaft der SG Winterthur (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) gewann in der neuen NLA-Saison auch ihren zweiten Wettkampf gegen den zweiten Aufsteiger St. Gallen mit 7:1. Wie schon gegen Echallens in der ersten Runde waren die einzigen Punktverluste durch zwei Remis zu beklagen. Die Winterthurer gingen mit einem dicken ELO-Polster in der Wettkampf, so dass der Sieg in dieser Höhe von der Erwartung her nicht überrascht, aber auch dank der wiederum couragierten Leistung des Teams verdient ist. Winterthur geht damit als Leader in das Spitzenspiel der dritten Runde in Luzern.

Die zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) spielte in der NLB einen ebenfalls couragierten Wettkampf und führte gegen Baden, das nach eigenen Aussagen ohne grosse Ambitionen angereist war, relativ rasch mit 3.5:1.5. Dieser Schwung konnte aber leider nicht zum ersten Saisonsieg genutzt werden. Baden kämpfte hartnäckig gegen die drohende Niederlage an und kam am Ende noch zu einem 4:4-Unentschieden. Am Ende müssen wir diesen ersten Punkt so nehmen und daran arbeiten, in den nächsten Runden darauf aufzubauen.

Der dritten Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) stand nach ihrem Auftaktsieg in der 1. Liga gegen Pfäffikon eine erste Bewährungsprobe bevor, die sie ausgezeichnet meisterte. Die Erwartung des nominellen Vorteiles von 60 ELO im Durchschnitt wurde durch einen 5.5:2.5-Sieg sogar noch übertroffen. Die Entscheidung fiel in den letzten drei Partien, die die Winterthurer allesamt gewinnen konnten.

Die beiden Teams in der 2. Liga marschieren weiterhin im Gleichschritt. Nachdem sie ihre Wettkämpfe in der ersten Runde gewonnen hatten, kamen sie in der 2. Runde je zu einem 3:3-Unentschieden, wobei vielleicht sogar mehr dringelegen wäre. Unserer vierte Mannschaft mit Mannschaftsleiter Reto Zaugg spielte dabei gegen Uzwil, unsere fünfte Mannschaft mit Mannschaftsleiter Patrik Zoller traf auf Rapperswil-Jona.

Kein Glück war unseren 3. Liga-Teams beschieden, die allerdings einmal mehr auf sehr starke Gegnerschaft trafen. Die sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) unterlag dem überqualifizierten Herrliberg gleich mit 0:6, wobei mindestens ein halber Ehrenpunkt möglich, wenn nicht sogar zwingend gewesen wäre. Die ELO-Differenz dieser beiden Teams betrug über 300 Punkte! Die siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) unterlag auswärts gegen Herisau 2 mit 2:4 und hatte das Pech nur zu fünft anzutreten zu können, weil ein Spieler kurzfristig krank wurde. Die achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) kam gegen das nominell viel stärkere Schaffhausen-Munot 1 (ELO-Differenz über 200 ELO) zu einer sehr ehrenvollen und knappen 2.5:3.5-Niederlage.

Über alle Wettkämpfe gesehen stehen zwei Mannschaftssiegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen gegenüber. Mehr Details zu den Einzelresultaten finden sich in der Rubrik SMM unter der 2. Runde.

Guter Auftakt in die neue SMM-Saison

Die SG Winterthur ist gut in die neue SMM-Saison gestartet. Unsere erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler), die zum ersten Mal in der Neuzeit eine NLA-Saison als Titelverteidiger in den Angriff nehmen kann, kam in bärenstarker Besetzung auswärts in Echallens zu einem tollen 7:1-Sieg. Die Waadtländer zeigten eine starke Gegenwehr, so dass viele Partien weit über die erste Zeitkontrolle hinausgingen. Am Schluss setzten sich aber unsere Spieler in den meisten Fällen durch. Unsere neuer Topspieler GM Harikrishna Pentala integrierte sich bei seiner ersten Zusammenkunft mit der Mannschaft hervorragend, kam aber im Wettkampf (noch) nicht über ein Remis hinaus. Die Voraussetzungen für viele gemeinsamen Erfolge könnten aber besser nicht sein.

Unsere zweite Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Forster) musste den NLB-Auftakt leider etwas ersatzgeschwächt in Angriff nehmen und unterlag schliesslich nicht zwingend dem nominell gleich starken Tribschen auswärts 2.5:5.5. Nach einem ansprechenden Auftakt verlor die Mannschaft den Faden und konnte die Niederlage nicht mehr abwenden.

Die dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) konnte nach ihrem Wiederaufstieg in die erste Liga in einer starken Besetzung in den ersten Wettkampf gegen St. Gallen 3 gehen, so dass ein völlig ungefährdeter 5.5:2.5-Erfolg resultierte. Bei einer nominelle Ueberlegenheit von 200 Elo im Durchschnitt wäre die Erwartung aber noch etwas höher gelegen. Zwei Fehler, die direkt zu zwei Niederlagen führten, verhinderten einen höheren Sieg. Immerhin ist es besser, wenn diese in einem Wettkampf passieren, in dem es trotzdem zum Sieg reicht. In dem Sinne dürfen wir mit dem Auftakterfolg sehr zufrieden sein.

In der 2. Liga mussten wir damit rechnen, dass beide Teams einen schweren Stand haben. Umso überraschender kommt, dass beide 2. Liga-Teams mit einem Sieg in die neue Saison starten konnten. Die vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) gewann gegen das relativ starke (aber auch etwas ersatzgeschwächte) Buchs auswärts gerade mit 4:2. Matchwinner waren Philipp Jenny und Paul Bosshard, die ihre Partien gewinnen konnten. Die fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) besiegte Wil 1 auswärts gerade mit 4.5:1.5 und das, obwohl sie im Durchschnitt 60 ELO weniger als der Gegner aufwies!

In der 3. Liga konnte nur die sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Matthias Gerber) den Auftakt erfolgreich gestalten. Gegen Illnau-Effretikon 1 kam sie zu einem knappen 3.5:2.5- Erfolg. Die siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Mégroz) und die achte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) verloren ihre Wettkämpfe. Die 2:4-Niederlage der siebten Mannschaft gegen Frauenfeld 2 war aufgrund der Ausgangslage mit zwei ausgeglichenen Teams nicht zwingend. Einen viel schwereren Stand hatte die achte Mannschaft, die mit Frauenfeld 1 auf einen Gegner traf, der im Durchschnitt sage und schreibe 300 ELO mehr aufwies. Da sind eineinhalb Einzelpunkte eine bemerkenswerte Ausbeute!

Über alle Mannschaften hinweg stehen fünf Siegen drei Niederlagen gegenüber. Schon in den drei Wochen streben wir in der 2. Runde weitere Punkte an und hoffen, dass dann alle Teams ihr Punktekonto äufnen können! Weitere Details zu den Einzelresultaten finden sich in der Rubrik SMM.

Fünfte Mannschaft unterliegt nach Brettpunkten

Die fünfte SMM-Mannschaft der SG Winterthur (3. Liga/Mannschaftsleiter Reto Zaugg) verlangte ihrem nominell überlegenen Gegner Bodan 3 im Aufstiegsspiel in die 2. Liga alles ab, verlor schliesslich nach einem 3:3 Unentschieden nach Brettpunkten. Mehr wäre möglich gewesen, führten doch die Winterthurer schon vor der Zeitnot mi 3:1 und brauchten nur noch einen halben Punkt. Bodan, das den Aufstieg eingeplant hatte, stand mit dem Rücken zur Wand, konnte aber die beiden letzten Partien mit Ach und Krach noch gewinnen. Die Sieger auf Winterthurer Seite waren Salim Turki, Robert Hofstetter und Hansjörg Nohl. Die Details zu den Einzelresultaten finden sich in der Rubrik SMM unter der 8. Runde. 

Weitere Reaktionen auf den Schweizer Meistertitel

Auch in der zweiten Woche nach dem ersten Titel in der SMM seit 1981 hat die SG Winterthur weitere Reaktionen erhalten. So wurde im Winterthurer Stadtanzeiger ein weiterer Artikel zum Winterthurer Erfolg publiziert. Die im Vergleich zur Printausgabe etwas längere Online-Version findet sich unter diesen Link.

Ausserdem ist eine Glückwunschkarte der Stadt Winterthur bei uns eingetroffen.

Auch das Hotel Banana City, in welchem wir normalerweise die Heimspiele in der NLA austragen, hat uns zu unserem Titel herzlich gratuliert.

Wir danken allen Gratulanten und den Medien für ihr grosses Interesse an unserem Erfolg herzlich!

Zweite Mannschaft in der NLB auf dem 3. Platz

Die zweite Mannschaft der SG Winterthur beendet die NLB-Saison auf dem guten dritten Platz. Diesen konnte sie sich dank zwei 4:4-Unentschieden in den letzten beiden Runden gegen Schwarz-Weiss Bern und Zürich 2 sichern. In der Schlussabrechnung weist unser Team einen Vorsprung von einem halben Einzelpunkt auf das viertplatzierte Baden auf. Beide Wettkämpfe verliefen umstritten. Während SGW2 gegen Schwarz-Weiss Bern einen 3:4 Rückstand durch Walter Bichsel noch ausgleichen konnte, waren die Vorteile im Wettkampf gegen Zürich 2 lange Zeit auf Seiten der Winterthurer. Ein hervorragendes Wochenende hatte Mirko Ballmer, der zweimal im Einsatz Stand und beide Partien gewinnen konnte.

Weitere Details zu den EInzelresultaten finden sich in der Rubrik SMM unter der 8. Runde.

SG WINTERTHUR WIRD SCHWEIZER MEISTER!

Team mit Pokal
Die Meistermannschaft 2017 (von links): FM Benedict Hasenohr, Erich Lang, IM Dennis Kaczmarczyk, IM Gabriel Gähwiler, GM Nico Georgiadis, Coach und Vereinspräsident Roman Freuler, GM Florian Jenni, IM Martin Ballmann, IM Richard Forster. Von den Teilnehmern der Schlussrunde fehlt GM Artur Jussupow.

Die erste Mannschaft der SG Winterthur hat an der NLA-Schlussrunde das fast unmögliche möglich gemacht. Dank eines knappen 4.5:3.5-Erfolges über Luzern und einem an Dramatik kaum zu überbietenden 4:4-Unentschieden gegen die SG Zürich holte das Winterthurer Team den dritten Meistertitel in der Geschichte des Vereines, den ersten seit 1981. Während der Sieg über Luzern eher zu knapp ausfiel, waren am Sonntag gegen Zürich starke Nerven gefragt. Lange Zeit waren die Winterthurer im Wettkampf im Nachteil, aber Zürich gelang es lange nicht, trotz Chancen auch nur eine einzige Partie zu gewinnen. Das änderte sich erst, als beim Stand von 3:3 nur noch zwei Partien im Gang waren. Zu diesem Zeitpunkt konnte Lucas Brunner seine Partie gegen Martin Ballmann gewinnen, womit Zürich 4:3 in Führung lag. Die ganze verbleibende Winterthurer Hoffnung ruhte damit auf den Schultern von Richard Forster, der gegen Werner Hug seinen Vorteil zum Gewinn führen musste, um den Winterthurern den Titelgewinn doch noch zu ermöglichen. Richard hielt diesem Druck stand und zwang Hug in eine immer passivere Stellung, die schliesslich nicht mehr zu halten war. Damit entschied die allerletzte Partie der ganzen Saison über die Vergabe des Titels, der für Winterthur einer kleineren Sensation gleichkommt. Für die SG Winterthur ist es der dritte SMM-Titel, wobei der letzte nicht weniger als 36 Jahre zurückliegt. Noch dazu erzielte Gabriel Gähwiler mit 7/9 seine erste GM-Norm, die er in der letzten Runde mit einem Remis mit Schwarz gegen GM Aleksandra Kosteniuk sicherstellen konnte. Dennis Kaczmarczyk wurde zudem gemeinsam mit dem Retianer Sebastian Bogner mit 7.5/9 bester Einzelspieler der ganzen NLA-Saison.

Winterthur spielt am 14./15. Oktober um den NLA-Titel

Die erste Mannschaft der SG Winterthur ist am Wochenende vom 14./15. Oktober an der NLA-Schlussrunde in ihrem wohl spannendsten und spektakulärsten Einsatz seit langer Zeit. Als momentaner Leader trifft unser Team am Samstag auf Luzern und am Sonntag im absoluten Spitzenspiel auf die SG Zürich. Diese beiden Aufgaben sind schwierig, die Ausgangslage sollte uns aber beflügeln. Zuschauer sind am Anlass herzlich willkommen. Er findet im Hotel Mövenpick Regensdorf statt. Die Runden beginnen am Samstag um 13:00 Uhr und am Sonntag um 11:00 Uhr. Eine detaillierte Vorschau findet sich auf der SSB-Homepage unter diesem Link.

Im Hinblick auf die NLA-Schlussrunde wird ausserdem in den nächsten Tagen im Landboten ein Vereinsportrait der SG Winterthur erscheinen. In dieser Angelegenheit hatte uns am Klubabend vom 3. Oktober ein Fotograf besucht.

In anderer Angelegenheit wurden wir vom SSB informiert, dass unsere dritte SMM-Mannschaft (2. Liga/Mannschaftsleiter Roman Freuler), die sich für das Aufstiegsspiel in die 1. Liga qualifiziert hat, dieses nicht bestreiten muss und kampflos direkt aufsteigt, weil mehrere mögliche Gegner sich von der Teilnahme am Aufstiegsspiel zurückgezogen haben. Damit ist eines der wichtigsten diesjährigen Ziele der SG Winterthur bereits vorzeitig erreicht. 

Guter Abschluss der regulären SMM-Saison

Die SMM-Mannschaften der SG Winterthur haben dern regulären Teil der SMM-Saison sehr gut abgeschlossen. Über sieben Wettkämpfe stehen drei Siegen zwar ein Unentschieden und drei Niederlagen gegenüber, allerdings wurden alle Saisonziele (mehr) als erreicht. Eine knappe 3,5:4,5-Niederlage musste unsere zweite Mannschaft in der NLB gegen den Tabellenführer St. Gallen hinnehmen. Nach fünf Siegen in Folge war dies die zweite Niederlage in Serie, die nicht zwingend war. Das Spielglück scheint sich in den letzten zwei Wettkämpfen etwas gegen uns gewendet zu haben. Mit zehn Punkten auf dem Konto müssen wir uns aber keine Sorgen machen und versuchen, in der nächsten Runde wieder zum Siegen zurückzukehren!

Die dritte Mannschaft (2. Liga/Mannschaftsleiter: Roman Freuler) stand schon vor dem letzten Wettkampf als Gruppensieger fest, was wichtig war, da man mit Herrliberg 1 einen Gegner hatte, der bekannt dafür ist, dass er in entscheidenden Momenten starke Spieler aus dem Hut zaubern kann. Für Herrliberg war es ein entscheidender Moment, da sie gegen uns einen Sieg brauchten, um den Ligaerhalt zu schaffen, ergo stand uns eine Gegner gegenüber, der zwei IM’s in seinen Reihen hatte. Womit Herrliberg nicht gerechnet hatte, war, dass wir uns von der Stärke des Gegners nicht beeindrucken liessen und verdient (und eher zu knapp) mit 3,5:2,5 gewannen, wobei Martin Schweighoffer’s Sieg über IM Hajnal das herausragende Resultat war. Unsere vierte Mannschaft (2. Liga/Mannschaftsleiter Martin Forster) kämpfte noch gegen den Abstieg, konnte aber selber ihre Situation mit einer knappen 2,5:3,5-Heimniederlage gegen Buchs nicht verbessern. Trotzdem wurde der Ligaerhalt gesichert, weil die hinter uns liegenden Teams ihre Wettkämpfe nicht gewinnen konnten. Das Soll hat die Mannschaft damit definitiv erfüllt. Unsere fünfte Mannschaft (3. Liga/Mannschaftsleiter Reto Zaugg) hatte noch ganz leise aber kaum reelle Chancen, das Aufstiegsspiel zu erreichen. Diese Ausgangslage schien die Mannschaft zu beflügeln, fegte sie doch ihren Gegner St. Gallen 4 mit 5,5:0,5 vom Brett. Und die Kunde von den Resultaten von den anderen Wettkämpfen liess dann die Herzen höher schlagen: Tatsächlich hatte der direkte Konkurrent verloren und nur eineinhalb Einzelpunkte geholt, so dass sich unsere fünfte Mannschaft in extremis und mit einem Einzelpunkt Vorsprung noch einen Platz im Aufstiegsspiel sichern konnte! Herzliche Gratulation!

Unsere sechste Mannschaft (3. Liga/Mannschaftsleiter Matthias Gerber) sicherte sich ebenfalls den Ligaerhalt, obwohl sie gegen Illnau-Effretikon 1 knapp 2,5:3,5 unterlag. Dasselbe gilt für unsere siebte Mannschaft (3. Liga/Mannschaftsleiter Michael Mégroz), die allerdings gegen den Tabellenletzten einen ungefährdeten 4:2-Erfolg einfahren konnte. Unsere achte Mannschaft (4. Liga/Mannschaftsleiter Christian Bachmann) spielte schliesslich gegen Wil 2 Unentschieden. Schon vor dem Wettkampf war klar, dass sie den Wiederaufstieg in die 3. Liga definitiv geschafft hat!

Weitere Details zu den Einzelresultaten finden sich in der Rubrik SMM unter der 7. Runde.